Der Erste Schritt

Nach Erhalten des Briefes wurde João Roberto d 'Escragnolle von dem Enthusiasmus des jungen Schreibers angesteckt. Er war Beamter des "Telegraphen", 34 Jahre alt, voller Idealismus und Träume.

Am darauffolgenden Tag, am 29 Juni 1922 sandte er den Brief an die Zeitung "Tribuna de Petrópolis" (eine Tageszeitung) mit der Bitte um Veröffentlichung. Sie wurde jedoch vergessen, und am 12, Juli schickte d'Escragnolle kurzen Bescheid an Joaquim: "Freund J. Santos. Am Samstag habe ich den Brief bei der "Tribuna" abgegeben. Ich glaube, er ist ihnen abhanden gekommem. Es wäre gut, auf diese. Angelegenheit zurückzukommem. Es wäre für mich ein grosses Vergnügen, wenn ich, wie Sie, mein Freund, noch 2 oder 3 andere Personen mit Ihrer Absicht finden könnten. Wer weiss, ob wir nicht etwas erreichen würden? Ich habe vor, die Gruppe am 14., um 14:00Uhr, zu versammeln. Dësgranolle".

Bei Unterhaltungen haben Joaquim, sowie dÉscragnolle, mit verschiedenen Freuden, Zusagen und Stimmen der Anregung und Sympathie erhalten. Eine der Stimmen, die von Reynaldo Chaves, der schon das Thema in seinen Artikel "Dinge und Gebräuche", in der "Tribuna de Petrópolis", die am 22, Juni 1922 publiziert wurde, behandelt hatte, die Kurzlebigkeit der Institutionen in Petrópolis kommentierend, jedoch nichts vorschlagend. Und siehe da: die "Tribuna de Petrópolis"veröffentlichte in der Ausgabe vom 27.Juni 1922 den besagten Brief, mit folgendem Kommentar - als Vorwort - des Journalisten Álvaro Machado: "EINE GLÜCKLICHE IDEE" - Joaquim dos Santos, begabter Beamter de "Telégrafo Nacional" (Nationaltelegraphen), in dieser Stadt tätig, atte eine interstützungswürdige Idee, die wir na die Leser weitergeben werden.

Der junge Mann erinnert na die Gründung eines literarischen Vereins in Petrópolis, in dem die Denker sich versammeln könnten, um Idee auszutauschen, Verse vorzutragen oder Vorträge zu halten, und vor allem, die wissensdurstige Jugend zu stimulieren. Sie würde den Verein alfsuchen, mit dem Wunsch, ihre Werke und ihre Intelligenz bekanntzumachen. "Joaquim dos Santos skizzierte seine Idee in nachstehendem Brief, na J. R. dÉscragnolle gerichtet, dieser grosse Geits, aller Unternehmungen fälig, - ewiger Träumer rosa Schimäre".


Die Begeisterung und der Erfolg

Als João Roberto d'Escragnolle den Brief in der "Tribuna", am Morgen des gleichen Tages der Veröffentlichung las, schrieb er einen Zettel na Joaquim Gomes dos Santos. "Herr und Freund J. Santos: "Haben Sie schon die "Tribuna" von heute gelesen? Sehr begeisternd für das Thema. Ich habe soeben na Álvaro Machado geschrieben, um mich zu bedanken. Wird es jetzt nun möglich sein, die Idee weiterzuentwiickeln?

Suchen Sie Ihren Kollegen auf, und lassen Sie uns weitermachen. Ich bereite gerade eine Spezialausgabe vor, die denen, die das ausführen, gewidmet ist. Will mein Freund mir einige Zeilen dazu schicken? Von dÉscragnolle". Der Kollege von Joaquim, der auf dem Zettel von dÉscragnolle erwähnt ist, ist Reynaldo Chaves. Sofort beginnen die Manifestationen von Unterstützung durch die Artikelschreiber der petropolitanischen Presse: Raul Serrano ("Über eine glückliche Idee"), und Reynaldo Chaves ( "Dinge und Gebräuche").

Die Kommentare entflammen die Begeisterung, und João Roberto d'Escragnolle verteilt am 2. August 1922 ein Kurzschreiben mit folgendem Inhalt: "Im Sitz des Pressezentrums in der Hauptstrasse, 15 de Novembro, Nr. 762 - 1. Stock gelegen, wird morgen um 08:00 abends eine Versammlung stattfinden, um über die Gründung eines neuen litterarischen Vereins zu beraten. Die Veranstalter der besagten Versammlung bitten um das Erscheinen aller an diesem Thema Interessierten".

Convite distribuído por d’Escragnolle convidando para a reunião de fundação da Associação.